Rezept

Vegane Spaghetti Bolognese

der Klassiker unter den Nudelgerichten

Jetzt in der veganen Version einfach und schnell gemacht, und dabei superlecker. Tofu als Fleischalternative dient nicht nur Vegetariern und Veganern als Basis leckerer Rezepte. Einfach ausprobieren und genießen!

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 °C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen. In einer Schüssel Sojasauce, 1 EL Olivenöl, Chiliflocken, Knoblauch- und Paprikapulver vermischen.
  2. Nun die Flüssigkeit aus dem Tofu pressen, indem man den Tofu zwischen zwei Lagen Küchenpapier legt und es ca. 10 Minuten lang beschwert. Anschließend den Tofu in die Schüssel mit der Gewürzmischung bröseln und gut vermischen.
  3. Die gewürzten Tofubrösel auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und ca.  40 Minuten im Ofen rösten.
  4. Währenddessen reichlich gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und Spaghetti nach Packungsanweisung zubereiten. Inzwischen Knoblauch und Zwiebel schälen. Letztere würfeln, den Knoblauch fein hacken. Beides mit dem restlichen Olivenöl in einer Pfanne glasig andünsten.
  5. Gestückelte Tomaten hinzufügen und mit Oregano sowie Salz und Pfeffer ab-schmecken. Die Tofubrösel in die Tomatensauce einrühren. Sollte die Sauce zu dickflüssig sein, kann man noch etwas Wasser hinzufügen. Spaghetti auf 4 Teller verteilen und mit der Tofu-Bolognese servieren.

Tipp

Wer die Bolognese etwas cremiger haben will, kann diese noch mit einem Schuß Sahne oder alternativ dazu mit einem Schuß Hafer- oder Soja-Cuisine verfeinern.

Zutaten für ca. 4 Portionen

  • 500 g Spaghetti
  • 2 EL Oregano
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Chiliflocken
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 500 g Tofu
  • 800 g gestückelte Tomaten
  • Salz und Pfeffer

Fact: Tofu

Was ist Tofu?

Bei der Tofuherstellung werden gelbe Sojabohnen eingeweicht, püriert, gekocht und gefiltert. Durch Mineralsalze und Säure gerinnt die entstandene Sojamilch. Der Brei aus Sojaeiweiß und -molke wird gefiltert, gepresst und getrocknet, bis er eine feste Konsistenz erhält. Unverarbeiteter Tofu ist laktose-, gluten- und cholesterinfrei.

Die wichtigsten Tofu-Arten

Seidentofu ist besonders weich und cremig, da die Tofumasse nach der Gerinnung nicht weiter gepresst wird. Seine Konsistenz und seine Geschmacksneutralität machen ihn auch in veganen Nachtischvariationen beliebt. Übrigens: Der zarte Seidentofu bleibt meist in seiner Naturform erhalten.

  • Naturbelassener Tofu ist geschmacksneutral und bietet viele Möglichkeiten zur weiteren Zubereitung und Würzung. Er lässt sich nach Belieben zu leckerer Bolognese oder würzigen Currys weiterverarbeiten. Er ist im Vergleich zum Seidentofu relativ fest und kann nach Belieben gewürfelt, zerbröselt oder in Scheiben geschnitten werden. Oft wird diese Art des Tofus auch mit Kräutern oder Nüssen verfeinert angeboten.
  • Räuchertofu ist geschmacklich gehaltvoller als die anderen Tofuvariationen. Durch das Räuchern verliert der Tofu Wasser, wird fester und erhält eine rauchig-würzige Note.

Tipp

  • Das eiweißreiche Sojaprodukt gibt es mittlerweile nicht nur im Bioladen, sondern auch in größeren Supermärkten in zahlreichen Variationen. Sojabohnen sind in ihrer Naturform sehr nährstoffreich.
  • Beim Kauf immer darauf achten, dass das Tofu aus ökologisch und im Optimalfall aus regional angebauten Sojabohnen hergestellt ist. Saatgut, Ernte und Produkte werden in der Regel regelmäßig auf Spuren von Gentechnik untersucht.
     

Tofu aufbewahren

Den übriggebliebenen Tofu in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Das Wasser sollte täglich gewechselt werden. So hält er sich im Kühlschrank ca. 1 Woche. Vakuumverpacktes Tofu kann auch problemlos eingefroren werden.

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